München

Klostergarten

Um notwendige Baumaßnahmen zur Sanierung ihres Sitzes zu finanzieren, hatten die Franziskaner des Klosters St. Anna Teile ihrer Liegenschaft in Erbpacht an die Bayerische Bau und Immobiliengruppe vergeben. Die Herausforderung bestand in der Wahrung der Denkmalschutzeigenschaften des Gebäudeensembles sowie in der Integration von vermarktbaren Eigentumswohnungen.

Unser Ziel war, das prägnante Ensemble des Klosters nicht in einzelne Bestandteile von Neuem und Bestehendem zu zerteilen, sondern ein Miteinander von Ordensbereich und Familienwohnen zu schaffen. Eine Reminiszenz an das frühere Klostergebäude – das aufgrund seiner kleinzelligen Struktur nicht in Wohnraum umzuwandeln war und deshalb abgebrochen wurde – sind die wiedereingebauten neuromanischen Fensterelemente des ehemaligen Refektoriums. Die Wiederverwendung alter Teile ist ein in der zeitgenössischen Denkmalpflege unübliches Verfahren, dennoch entschieden sich HildundK, diese gleichsam wie Spolien in das neue Gebäude zu integrieren. Die fast 5 Meter hohen Mauerbögen prägen nun entscheidend die Identität und Struktur des neuen Wohnbereiches. Die Architekten entwarfen Split- Level-Einheiten, sodass nun bis zu 4,5 m hohe Hallen weitere Ebenen derselben Wohnung in gängiger Geschosshöhe erschließen.

Die insgesamt 33 Wohneinheiten von 37 bis 336 qm wurden - trotz Erbbaurecht bzw. der zusätzlichen finanziellen Belastung für den Käufer - mit Fertigstellung voll vermarktet.

Klostergarten, München

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